Interessieren Sie sich für neue Wege in der Selbsthilfe?

Dann erfahren Sie hier mehr über die In-Gang-Setzer®!

Bundesweit gibt es rund 100.000 Selbsthilfegruppen zu den verschiedensten sozialen und gesundheitlichen Themen. Dabei nimmt das Interesse an Gruppen zu psychischen und psychosomatischen Erkrankungen besonders zu. An Selbsthilfe interessierten Personen fehlen jedoch anfangs oft die Erfahrungen, um die sensible Gruppengründung und besondere Gruppenphasen konstruktiv zu gestalten. Genau hier setzt die aus Dänemark stammende Idee der In-Gang-Setzer an. mehr

In-Gang-Setzer sind freiwillig Engagierte der lokalen Selbsthilfe-Kontaktstellen, die neue und aktive Selbsthilfegruppen beim Start und in späteren sensiblen Phasen unterstützend begleiten. mehr

Der Paritätische NRW führt das bundesweite Modellprojekt durch. Finanziert wird es von den Betriebskrankenkassen – vom BKK Dachverband und BKK Landesverband NORDWEST. Die örtlichen Selbsthilfe-Kontaktstellen wählen die In-Gang-Setzer für die Schulung aus und begleiten ihr Engagement. mehr

Informationen, Berichte, Artikel


Für besondere Zielgruppen „neue Zugänge zur Selbsthilfe schaffen“

Über 800 Selbsthilfegruppen haben In-Gang-Setzer seit Projektbeginn auf den Weg gebracht. Inzwischen begleiten sie immer öfter auch bestehende Gruppen vorübergehend. In-Gang-Setzer können zur Selbsthilfe ermutigen. Darum soll der Ansatz nun auch für die Selbsthilfeaktivierung von Pflegenden Angehörigen und von Menschen mit Migrationshintergrund nutzbar gemacht werden. mehr


 

Einblick in eine Schulung neuer In-Gang-Setzer für „alte“ Standorte

In-Gang-Setzer-Engagement ist freiwillig und nicht alle Engagierten bleiben dauerhaft. Einige hören nach einer gewissen Zeit auf, sei es krankheitsbedingt oder wegen anderer Aufgaben. Dann lassen die beteiligten Kontaktstellen neue Interessierte in überregionalen Schulungen auf diese Aufgabe vorbereiten, um möglichst vielen Gruppen vorübergehende Begleitung anbieten zu können. 2016 wurden 24 neue In-Gang-Setzer für acht Standorte in NRW geschult. Das 2011 veröffentlichte Handbuch informiert über die Schulungs-Module. Einen praxisnahen Eindruck von der Basis-Schulung 2016 für die Standorte Bielefeld, Gütersloh, Lippe, Minden und Paderborn vermittelt das Foto-Protokoll von Dozentin Renate Linn. mehr


 

In-Gang-Setzer empowern Selbsthilfegruppen

Im gleichnamigen Artikel in der NAKOS-INFO 114 (S. 32 f) wird der Aspekt des EmpowermentAuszug aus Wikipedia: „Mit Empowerment bezeichnet man Strategien und Maßnahmen, die geeignet sind, den Grad an Autonomie und Selbstbestimmung im Leben von Menschen oder Gemeinschaften zu erhöhen und die es ihnen ermöglichen, ihre Interessen (wieder) eigenmächtig, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten und zu gestalten.“ durch vorübergehende Starthelfer leicht verständlich beschrieben. Das Prinzip der professionellen Selbsthilfeunterstützung „So viel Anstoß wie nötig - so wenig Hilfe wie möglich“ bleibt beim In-Gang-Setzer-Ansatz gewahrt. mehr



Neues methodisches Tool für Gruppen

Worauf soll bei Selbsthilfegruppentreffen besonders geachtet werden? Die Antwort gibt nun eine kleine Box nach einer Idee von Dozentin Anne Behnen. Auf ihren vier Seiten sind die wesentlichen Aspekte von Gruppentreffen erläutert. In-Gang-Setzer können die Boxen bei ihren Begleitungen verwenden, um spielerisch die Themen „Haltung“, „Blitzlicht“, „Ablauf“ und „Regeln“ anzusprechen. Zum Abschluss der Begleitung überreichen sie der Gruppe „ihre“ Box, die sie bei Bedarf in der Gruppenarbeit einsetzen kann.


 

Der Film zum Projekt: In-Gang-Setzer – Selbsthilfegruppen anstoßen

Was beinhaltet das Konzept der In-Gang-Setzung? Und wie werden In-Gang-Setzer in spe auf ihre Rolle als vorübergehende unterstützende Begleiter von Selbsthilfegruppen vorbereitet? Im Auftrag des Paritätischen Wohlfahrtsverbands NRW wurde ein Film erstellt, der am Projekte interessierte Selbsthilfe-Kontaktstellen und Selbsthilfeorganisationen über Konzeption und Schulung der In-Gang-Setzer informiert. mehr

zum Seitenanfang

Suche

Projektträger

Logo des Paritätischen NRW

Förderung gemäß §20h SGB V